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Heute fand die Preisverleihung des Intercultural Innovation Awards in Dubai statt und Spielen in der Stadt e.V. ist mit dem Projekt Always remember. Never forget einer der 10 Preisträger:innen!

Wir freuen uns ganz besonders, ankündigen zu dürfen, dass Spielen in der Stadt zusammen mit 9 anderen Gewinnern aus 1100 Bewerbern aus 120 Ländern für den Intercultural Innovation Award ausgewählt wurde. Es ist eine besondere Ehre und ein großes Glück, dass die Arbeit des Projektes „Always remember. Never forget“ auf diese Weise gewürdigt wird.

Die Auszeichnung mit dem Intercultural Innovation Award ist eine große Ehre und Anerkennung für unsere Arbeit im Bereich lebendiger Erinnerungskultur mit künstlerischen Mitteln. Sie bestätigt uns in unserem Ansatz gemeinsam mit Jugendlichen auf Augenhöhe nach eigenständigen Zugängen in der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit zu forschen und gibt der besonderen Bedeutung dieser Arbeit – gerade in der heutigen Zeit – die so wichtige öffentliche Aufmerksamkeit.

Ilka Horstmeier, Personalvorständin der BMW AG und Mitübergeberin des Preises bei der Award Ceremony in Dubai, lobt: „Dem Projektteam ist es gelungen, Jugendlichen eine wirkungsvolle Art der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte zu bieten. Das zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Kunst und Kultur zu Verständigung, Inklusion und Toleranz leisten können.“.

„Always remember. Never forget“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen Spielen in der Stadt und dem NS-Dokumentationszentrum München, das sich seit 2014 lebendiger Erinnerungsarbeit im Hinblick auf die schrecklichen Geschehnisse der NS-Zeit widmet. Die Projektleitungen Dorothee Janssen und Julian Monatzeder, denen ganz besonderer Dank gilt, erarbeiten sich gemeinsam mit Jugendlichen verschiedener Münchner Schulen mittels künstlerischer Mittel die NS-Vergangenheit und bringen ihre Eindrücke, Gefühle und Gedanken in Film-, Tanztheater- und Performance-Formaten zum Ausdruck. Inhaltlich werden sie dabei von Dr. Thomas Rink vom NS-Dokumentationszentrum München begleitet. Auch ihm gilt unser Dank! Im Juli diesen Jahres feierte das Stück „Um 2 Uhr nochmal Kaffee“ auf dem Rampenlichter Tanz- und Theaterfestival seine Uraufführung. Mehr Informationen zum Projekt und dem derzeitigen Projektzyklus finden Sie hier.

Der Intercultural Innovation Award ist das Produkt einer bereits seit 10 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der BMW Group und der United Nations Alliance of Civilizations (UNAOC), die sich die Förderung von Vielfalt und interkulturellem Dialog zur Aufgabe gemacht und in den 10 Jahren seit Bestehen bereits 61 Preisträgerinnen und Preisträger gekürt hat, welche mit ihren Projekten bis heute weltweit mehr als fünf Millionen Menschen erreicht haben. Mehr Informationen zum IIAward findet sich auf deren Website und im Booklet zum IIAward. Dort kann auch die Preisverleihung in voller Länge angesehen werden.

Weitere Informationen zur Preisverleihung gibt es in der zugehörigen Pressemitteilung. Das speziell für den IIAward entstandene Intro-Video zum Projekt lässt sich hier ansehen.

 

 

 

 

 

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